Das Ende des Triathlons

Rennst Du noch – oder besinnst Du Dich schon?

Vor kurzem fand wieder einmal der alljährliche IRONMAN-Triathlon in Frankfurt statt. „Das sieht ja wirklich so aus, als wenn die meisten vor sich selbst weglaufen.“ Gemeinsam mit einem Freund und meiner Samba machte ich an jenem Tag einen Spaziergang an den Main. Vom Mainkai schauten wir zum Flußufer hinunter, wo sich die Teilnehmer den letzten Kilometer dieses Mamuttriathlons bis ins Ziel schleppten.

Entspannung

Es entspann sich ein nachdenkliches Gespräch über die Sehnsucht nach einer langsameren Gangart im Alltag. Über das Hinleben auf das nächste erholsame Wochenende, das jeden Montag auf’s Neue beginnt. Über gefühlt viel zu wenig Urlaubstage und dem Mangel an Zeit für Familie, Freunde und Hobbies. Wenn ich durch Frankfurt gehe, scheint jeder permanent unterwegs zu sein. Vielen Menschen steht die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Sie wirken angestrengt, sind ohne Unterlass am Machen und Tun. Im Job ebenso wie in ihrer Freizeit.

Natürlich sehe ich in dieser Stadt auch Menschen in Cafés sitzen. Oder, jetzt bei den heißen Temperaturen, wird abends am Mainufer gechillt. Die Hitze macht langsam und dämpft die Aktivitäten.

Und doch sehe ich genügend andere, die selbst noch in der Mittagshitze am Fluß entlangjoggen, die auf dem Fahrrad nicht für einen Moment abbremsen oder im Straßenverkehr aggressiv drängeln. Oder die umgehend zum Handy greifen, wenn etwas per Anruf oder SMS an sie herangetragen wird. Und die im Job erst recht nicht vom Gas gehen: Statistiken zufolge macht jeder 4. Beschäftigte während des Arbeitstages nicht einmal mehr Mittagspause. Da bleibt kaum noch Zeit zum Atmen und zum Essen.

wovor laufen wir eigentlich weg?

Das Verrückte ist: wir versuchen Zeit zu sparen, und haben doch nie welche. Wir optimieren unsere Arbeitsorganisation und unser Selbst, und bleiben doch unzufrieden. Viele meiner Klienten berichten, dass es ihnen nicht gelingt, einen Moment inne zu halten. Und das obwohl sie wissen, dass es ihnen sehr gut tun würde, ab und zu ihre Aktivitäten einmal liegen zu lassen und zur Ruhe zu kommen.

Sie alle scheitern nicht nur an der ungünstigen Arbeitsbedingungen oder den Erwartungen ihres privaten Umfeldes. Sie scheitern vor allem an sich selbst. Denn die Einsicht „Eine Auszeit würde mir gut tun.“ ist ja gegeben. Dennoch handeln sie anders, als sie es sich wünschen.

Das Ende des Triathlons Als Anfang der Entschleunigung

Balance

Das speziell von mir entwickelte Entschleunigungs-Programm basiert auf einer persönlichen Bestandsaufnahme, wo es neben der aktuellen Lebens- und Arbeitssituation auch darum geht, den eigenen Antreibern und Vorstellungen auf die Spur zu kommen. Meine Erfahrung ist, dass diese häufig nicht bewusst und klar sind. Und das führt dann im Alltag dazu, dass ein Mensch wider besseres Wissen gegen die eigenen Überzeugungen handelt.

Wenn Du wie Du dauerhaft mehr Muße in Deinem Leben etablieren kannst, dann schick mir ein Mail!

Warte nicht so lange, bis Dich das Leben ausbremst ! Lies weiter im BLOG „Weckruf des Lebens“

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